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Würzburg: Prozess um AfD-Politiker geht weiter – Lied einer Rechtsrock-Band steht im Fokus

08.01.2026, 16:30 Uhr in Lokales
Daniel Halemba Prozessbeginn Wuerzburger Amtsgericht
Foto: Funkhaus Würzburg

Der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba steht unter anderem wegen Volksverhetzung vor Gericht. Am zweiten Prozesstag vor dem Würzburger Amtsgericht ist es um einen USB-Stick gegangen, der bei einer Razzia in seinem Zimmer der Burschenschaft Teutonia Prag gefunden worden sein soll.

​Darauf soll unter anderem ein Lied der einer ehemaligen Neonazi-Band Landser gewesen sein, das laut Staatsanwaltschaft auf Halembas Geburtstagsfeier im Juli 2022 laut abgespielt wurde.

​Der 24-Jährige will in der besagten Nacht aber nicht im Verbindungshaus gewesen sein.

​Neben dem Lied sollen auf dem Stick, so die Richterin wörtlich, unfassbar viele Dateien gefunden worden sein. Darunter auch Reden von Joseph Goebbels, dem engen Vetrauten Hitlers und Verantwortlichen der NS-Propaganda.

​Zeugen aus der Nachbarschaft schilderten, dass sie den Eindruck hatten, im Verbindungshaus würden der Zweite Weltkrieg und ein völkisches Weltbild verherrlicht.

​Wie berichtet, ist Halemba ist unter anderem wegen Volksverhetzung und Geldwäsche angeklagt. Bislang haben sich weder der Politiker noch seine Anwälte zu den Vorwürfen geäußert.

​Ein Urteil wird am 29. Januar erwartet. ​