Schweinfurt: Zoll beteiligt an Großrazzia gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe

Das Hauptzollamt Schweinfurt ist an einer bundesweiten Großrazzia gegen organisierte Schwarzarbeit im Baugewerbe beteiligt gewesen. Wie der Zoll mitteilt, durchsuchten heute früh knapp 800 Einsatzkräfte rund 70 Wohn- und Geschäftsräume in sieben Bundesländern.
Im Visier steht eine mutmaßliche Tätergruppe, die Bauarbeiter illegal beschäftigt und Löhne teilweise bar am Staat vorbei gezahlt haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden Steuern und Sozialabgaben in Höhe von rund 28 Millionen Euro hinterzogen.
Gegen drei Hauptverdächtige wurden Haftbefehle vollstreckt. Außerdem ließ das zuständige Amtsgericht in Frankfurt am Main über 15 Millionen Euro einfrieren.
Bei den Durchsuchungen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.





