Unterfranken: Überschuldung steigt zum ersten Mal seit sieben Jahren

Steigende Preise belasten die Haushalte in Unterfranken – und die Folgen sind jetzt deutlich spürbar: Erstmals seit sieben Jahren ist die Zahl der überschuldenden Menschen in der Region wieder gestiegen.
Nichtdestotrotz: Im Vergleich zum Rest Deutschlands steht Unterfranken aber noch gut da. Denn: Sämtliche Landkreise gehören zu den Top 100 mit den niedrigsten Überschuldungsquoten.
Laut SchuldnerAtlas der Creditreform hatten im letzten Jahr fast 64.000 Menschen in Unterfranken so hohe Schulden, dass sie sie nicht mehr aus eigener Kraft begleichen konnten – ein Anstieg von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Betroffen sind alle Landkreise und kreisfreien Städten. Gleichzeitig verzeichnet die Stadt Schweinfurt die höchste und der Landkreis Schweinfurt die niedrigste Schuldnerquote.
Und: am stärksten überschuldet sind Menschen zwischen 40 und 49 Jahren.
In den letzten Jahren hatten die Menschen vieler Haushalte weniger ausgegeben und ihr Geld zusammengehalten – doch durch die weiter steigenden Lebenshaltungskosten stoßen viele an ihre Grenzen. Auch der Weg aus der Schuldenfalle wird zunehmend schwieriger, so Creditreform.





