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Würzburg: Staatsanwaltschaft fordert fünfstellige Geldbuße für AfD-Mann Halemba

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29.01.2026, 12:17 Uhr in Lokales
Daniel Halemba Prozessbeginn Wuerzburger Amtsgericht
Foto: Funkhaus Würzburg

Für AfD-Landtagsmitglied Daniel Halemba könnte es in seinem Prozess vor dem Würzburger Landgericht im wörtlichen Sinn teuer werden. Die Staatsanwaltschaft forderte in ihrem Plädoyer am Donnerstagvormittag eine Geldstrafe von 240 Tagessätzen von je 215 Euro, insgesamt also 51.600 Euro. Damit würde Halemba dann auch als vorbestraft gelten. Die Staatsanwaltschaft sieht durch den Prozess die Vorwürfe gegen Halemba wegen Volksverhetzung, Geldwäsche und Nötigung als erwiesen an. Lediglich den Vorwurf der Sachbeschädigung ließen die Ankläger in ihrem Plädoyer fallen.

Halemba selbst wirkte bei der Forderung der Staatsanwaltschaft nach Angaben von Beobachtern angefasst. Seine Verteidigung will am Donnerstag ebenfalls noch plädieren. Danach hätte Halemba das letzte Wort. Bisher hatte der 24-Jährige im Prozess geschwiegen.

Ein Urteil gegen Halemba wird es am Donnerstag aber nicht mehr geben. Die Verkündung des Urteils ist am Montag geplant.