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Würzburg: Neue Planungen zur Multifunktionsarena vorgestellt

Topnews
30.01.2026, 06:02 Uhr in Lokales
So soll die Würzburg Arena am Haupteingang an der Ostseite aussehen. Die Fassade ist in weiß beleuchtet. Andere Farben sind auch möglich.
Grafik: Brücker & Brückner Architekten

​​Wie soll die neue Multifunktionsarena in Würzburg aussehen, wer wird sie bewirtschaften und wie lässt sich ein Verkehrschaos verhindern?

​Unter anderem diese Fragen haben Würzburgerinnen und Würzburger am Donnerstagabend bei einer großen Infoveranstaltung zur neuen Arena stellen können. Initiiert wurde die von der Projektgesellschaft. Es kamen knapp 200 Personen.

Digitales Leitsystem soll Verkehrsbelastung senken

​Besonders groß waren die Sorgen im Stadtteil Grombühl. Die geplante Arena soll ja in direkter Nachbarschaft entstehen, deshalb befürchteten viele Anwohner eine zusätzliche Belastung durch den Verkehr und Parkplatzmangel.

​Die Verantwortlichen wollten diese Bedenken aber entkräften: Vorgestellt wurde ein umfangreiches Verkehrskonzept. Dieses sieht unter anderem ein digitales Parkleitsystem und ein möglichst großes Auslastung von Öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

Aber auch das Thema Verkehrsführung kam nicht zu kurz. Hier gibt es Planungen mit z.B. Konzertkarten-Erwerb die passenden freien Parkhäuser im Umkreis zu nutzen.

Arena flexibel anpassbar

​Auch Planungen zur Halle selbst wurden weiter konkretisiert. Im Vergleich zu früheren Plänen soll die Arena nun kleiner (max. 7.000 Gäste), praktischer und zugleich leistungsfähiger werden.

Geplant sind unter anderem flexible Zuschauerränge, die je nach Veranstaltung abgehängt werden können. Außerdem sollen viele kleinere Räumlichkeiten auch Platz für Tagungen, Kulturveranstaltungen oder Konferenzen zwischen 50 und 500 Personen bieten.

Stadt und Arena-Gesellschaft bringen Projekt voran

​Aktuell arbeiten Projektgesellschaft und Stadt an der Vorbereitung des Bauantrags für das Frühjahr 2026. Parallel dazu sollen die Finanzierung schnellstmöglich geklärt und dann auch der Grundstückskauf auf den Weg gebracht werden.

​Außerdem sollen Förderungen beantragt und Gespräche mit potenziellen Betreibern geführt werden. ​

​Weitere Infos zum aktuellen Stand der Halle gibt’s hier.