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Tipps zur Stärkung des Verdauungstraktes

vor 6 Monaten in Service, Anzeige
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pixabay.com

Immer mehr Menschen legen große acht auf ihre Gesundheit. Während viele früher den eigenen Körper vernachlässigten und nicht taten, Körper und Geist zu stärken, werden heute weltweit Milliarden von Euros für Produkte oder Anwendungen ausgegeben, die den Körper und dessen Funktion verbessern sollen. Neben dem Herz-Kreislauf-System und dem Hirn- und Nervensystem ist der Verdauungstrakt eines der wichtigsten Systeme im Körper, die Gesundheit und Wohlbefinden direkt beeinflussen. Der Verdauungstrakt regelt Aufnahme, Verarbeitung und Ausscheidung von Nahrungsmitteln und stellt Energie für die im Körper ablaufenden Vorgänge bereit. Da das Verdauungssystem sehr wichtig für eine ganzheitliche Gesundheit ist, sollte jeder dieses nachhaltig stärken. Schon einfache Verhaltensänderungen können große positive Effekte für den Verdauungsapparat und die ganze Gesundheit mit sich bringen.

Zunächst ist es wichtig, darauf zu achten, sich ballaststoffreich zu ernähren. Ballaststoffe erhielten ihren Namen, da Ernährungswissenschaftler lange davon ausgingen, dass sie ein Ballast für den Körper sind und unverdaut ausgeschieden werden. Heute weiß man, dass sich Ballaststoffe im Darm ansiedeln, dort Wasser binden und somit das Stuhlvolumen erhöhen. Dieser wird dadurch schneller durch den Darm transportiert. Eine ballaststoffreiche Ernährung regt also die Verdauung an und beugt Verstopfung vor.
Um die Verdauung und somit die ganzheitliche Gesundheit zu stärken, sollte man auf zu fettreiche Produkte in der Ernährung verzichten. Lebensmittel, die viele tierische Fette und besonders gesättigte Fettsäuren enthalten, sollten gemieden werden. Dem Magen-Darm-Trakt fällt es besonders schwer, die langkettigen Fettmoleküle zu verarbeiten. Fettreiche Kost führt somit schnell zu Blähungen und anderen Verdauungsproblemen.

Zur Stärkung des Verdauungstrakts kann es sinnvoll sein, vermehrt probiotische Lebensmittel zu sich zu nehmen. Unter Probiotika werden Nahrungsmittel bezeichnet, die lebendende Organismen beinhalten, die im Magen-Darm-Trakt überleben können. In erster Linie sind dies Milchsäurebakterien und bestimmte Hefepilze. Die Mikroorganismen, die besonders in Sauermilchprodukten wie Joghurt, Kefir und Dickmilch enthalten sind, gelangen bis in den Dickdarm und lagern sich dort an. In ausreichenden Mengen aufgenommen, können sie die Darmflora dauerhaft verbessern.

Ein Tipp, der nicht nur der Stärkung des Verdauungstraktes dient, sondern nachhaltig gesünder machen kann, ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Der Körper besteht zu großen Anteilen aus Wasser und kann nur richtig funktionieren, wenn ausreichend Wasser aufgenommen wird. Experten sprechen von mindestens 2–3 Liter Wasser am Tag. In Magen und Darm verdünnt Wasser den Nährmittelbrei und hilft, diesen in seine Einzelteile zu ersetzen. Zudem kann ein Glas Wasser vor dem Essen davor schützen, den Magen zu überfüllen und zu viel zu essen.

Der Verdauungstrakt profitiert auch von körperlicher Aktivität. Durch regelmäßige sportliche Betätigung geraten Magen, Darm und deren Inhalt in Bewegung und die Verdauung wird somit angeregt. Experten empfehlen, sich mindestens 30 Minuten am Tag aktiv zu bewegen. So wird der Darm besser durchblutet, die Verdauung verbessert und Verstopfung vorgebeugt.
Zuletzt gilt es, Stress zu vermeiden. Zu hohe körperliche oder geistige Belastung sorgt für die Ausschüttung von Adrenalin, was zwar die Sinne schärft, aber langfristig zu einer Vernachlässigung des Magen-Darm-Traktes führt. Dauerhafter Stress führt somit nicht nur zu Unregelmäßigkeiten der Verdauung, sondern kann bis hin zu starker oder chronischer Verstopfung führen.