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Würzburg: Gottesdienste finden früher statt wegen Ausgangssperre

vor 5 Monaten in Lokales
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Foto: Funkhaus Würzburg

Die Kirchen in Mainfranken ziehen ihre Weihnachtsgottesdienste in diesem Jahr vor. Grund ist die Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr.Im Bistum Würzburg lädt wie jedes Jahr Bischof Franz Jung aber wieder alle ein, zu Hause das Evangelium der Heiligen Nacht zu lesen - es gibt Vorlagen dafür im Internet (https://liturgie.bistum-wuerzburg.de/corona/Weihnachten-2020/). Aus dem Würzburger Dom wird an Heiligabend um 17 Uhr eine weihnachtliche Messfeier und um 19 Uhr die Christmette übertragen. Beide sind über den Youtube- und den Facebook-Auftritt der Diözese und die Website des Bistums (www.bistum-wuerzburg.de) zu sehen.An den Weihnachtsfeiertagen wird dann die Messfeier um 10 Uhr live übertragen - der Jahresschlussgottesdienst an Silvester um 16 Uhr. Was die Sternsingeraktionen angeht, sind dieses Mal leider keine Besuche an der Haustür oder in den Wohnungen erlaubt.Auch die evangelische Kirche hält sich an die Anordnungen des Freistaats. Der Würzburger Dekan Wenrich Slenczka erklärte, die Gottesdienste würden teilweise nach vorne gezogen, teilweise entfielen sie auch ganz. So werde der Gottesdienst in St. Stephan beispielsweise von 22 Uhr auf 19 Uhr vorgezogen. Jede Gemeinde handhabe das jedoch unterschiedlich. Wer an Weihnachten an einem evangelischen Gottesdienst teilnehmen möchte, sollte auf jeden Fall überprüfen, ob er sich vorab anmelden muss - denn stellenweise wird das so gehandhabt. Slenczka machte deutlich: Man wolle niemanden an der Kirchentüre abweisen, aber wenn das Gotteshaus voll sei, sei es voll. Man wolle und werde sich in jedem Fall an die Vorgaben halten, um niemanden zu gefährden.