Würzburg: Streik geht in die zweite Runde

Der Streik im öffentlichen Dienst geht in Würzburger in die nächste Runde. Am Mittwoch sind unter anderem die Tarifbeschäftigten der Uni Würzburg und des Studierendenwerks aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.
Damit dürfte es für Studis auch die größten Einschränkungen geben – Die Küche der Mensa wird wohl nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen, so die Gewerkschaft verdi auf Anfrage.
Gleichzeitig geht auch der Streik am Würzburger Uniklinikum weiter. Es werden also auch am Mittwoch planbare Eingriffe verschoben, eine Notfallversorgung steht. Bereits am Dienstag sind über 200 UKW-Mitarbeiter für mehr Lohn auf die Straße gegangen.
Aber auch die Beschäftigten bei der Staatsanwaltschaft, beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie bei der Landesanstalt für Weinbau sollen sich an dem Warnstreik beteiligen.
Zum Hintergrund
Die Gewerkschaft verdi hat zum Warnstreik aufgerufen, weil die Arbeitgeber auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst kein verbindliches Angebot vorgelegt haben.
Verdi fordert, wie berichtet, sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr pro Monat. Außerdem sollen Nachwuchskräfte 200 Euro mehr bekommen und nach ihrer Ausbildung unbefristet übernommen werden.
Für studentische Hilfskräfte setzt die Gewerkschaft einen Tarifvertrag auf die Liste der Forderungen. Sie würden durch die hohen Mieten und Preise enorm unter Druck stehen.




