• Radio Charivari
  • Tel 0800 - 30 80 700
  • Kontakt

On Air

Jetzt anhören
Anzeige

Würzburg: Streik geht in die zweite Runde

Topnews
28.01.2026, 05:15 Uhr in Lokales
Streikende Verdi-Mitglieder
Foto: Funkhaus Würzburg

​​Der Streik im öffentlichen Dienst geht in Würzburger in die nächste Runde. Am Mittwoch sind unter anderem die Tarifbeschäftigten der Uni Würzburg und des Studierendenwerks aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.

​Damit dürfte es für Studis auch die größten Einschränkungen geben – Die Küche der Mensa wird wohl nicht wie gewohnt zur Verfügung stehen, so die Gewerkschaft verdi auf Anfrage.

​Gleichzeitig geht auch der Streik am Würzburger Uniklinikum weiter. Es werden also auch am Mittwoch planbare Eingriffe verschoben, eine Notfallversorgung steht. Bereits am Dienstag sind über 200 UKW-Mitarbeiter für mehr Lohn auf die Straße gegangen.

​Aber auch die Beschäftigten bei der Staatsanwaltschaft, beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie bei der Landesanstalt für Weinbau sollen sich an dem Warnstreik beteiligen.

Zum Hintergrund

​Die Gewerkschaft verdi hat zum Warnstreik aufgerufen, weil die Arbeitgeber auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst kein verbindliches Angebot vorgelegt haben.

​Verdi fordert, wie berichtet, sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr pro Monat. Außerdem sollen Nachwuchskräfte 200 Euro mehr bekommen und nach ihrer Ausbildung unbefristet übernommen werden.

​Für studentische Hilfskräfte setzt die Gewerkschaft einen Tarifvertrag auf die Liste der Forderungen. Sie würden durch die hohen Mieten und Preise enorm unter Druck stehen.​