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Würzburg: Urteil im Juwelierraub erwartet

03.02.2026, 05:30 Uhr in Lokales
Justizzentrum Wuerzburg
Foto: Funkhaus Würzburg

​​Der erste Prozess um einen der spektakulärsten Raubüberfälle der vergangenen Jahre in der Region steht kurz vor dem Abschluss. Am Dienstag wird vor dem Landgericht Würzburg das Urteil gegen eine Komplizin der Haupttäter erwartet.

​Möglich wurde das schnelle Ende durch eine Verfahrensabsprache: Im Gegenzug für ein Geständnis hat die Angeklagten eine Haftstrafe zwischen drei und vier Jahren zugesichert bekommen.

​Zunächst hatte sich die Angeklagte die ganze Zeit unwissend und ahnungslos gegeben – sie will zum Fasching feiern in Würzburg gewesen sein. Nach der Absprache räumte sie aber ein, die Komplizin der beiden noch flüchtigen Täter gewesen zu sein und auch von dem Überfall gewusst zu haben.

Zum Hintergrund

​Der Raubüberfall hatte bundesweit Schlagzeilen gemacht. Am Rosenmontag 2025 wird, mitten in der Würzburger Innenstadt, zwischen feiernden Menschen ein Juwelier überfallen. Außerdem werden zwei Frauen als Geiseln genommen.

​Die Täter erbeuten Schmuck im Wert von rund einer Millionen Euro.

​Bevor die beiden Geiseln freigelassen wurden, mussten sie bedroht mit Messer und Waffe eine Wanderung durch die Würzburger Innenstadt zurücklegen.

​Die Polizei sucht weiterhin nach den Hauptverdächtigen – sie befinden sich auf der Flucht und gelten als gefährlich.​